Sonderkündigungsrecht bei umzug ins ausland Muster

In der Praxis werden sich jedoch viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf Abfindungsbestimmungen einigen, um langwierige Gerichtsverfahren über die Wirksamkeit der Kündigung zu vermeiden. Diese Abfindung beträgt oft 50 % des Monatsgehalts pro Dienstjahr. Dies kann jedoch je nach Der Stärke des Kündigungsgrundes und der bisherigen Praxis des Arbeitgebers erheblich variieren. Das Arbeitsgesetz erlaubt zwei Arten von Verträgen: befristete Verträge und projektbezogene Verträge. Befristete Verträge werden weiter in befristete und unbefristete Verträge unterteilt. Unbefristete Verträge sind Verträge, die: a) mehr als vier Jahre überschreiten; b) keine Bestimmungen für die Verlängerung haben, sondern durch Verhalten erneuert wurden; oder (c) dreimal hintereinander erneuert wurden. Handelt es sich bei dem Arbeitnehmer um einen Ausländer, so ist der unbefristete Vertrag durch die Dauer der dem Arbeitnehmer erteilten Arbeitserlaubnis begrenzt, was bedeutet, dass es in der Praxis nur für Arbeitnehmer mit saudischer Staatsangehörigkeit unbefristete Verträge gibt. Innerhalb der Probezeit steht es den Parteien frei, den Arbeitsvertrag ohne Einhaltung der Kündigungsfrist und ohne Entschädigung zu kündigen. Der Anspruch des Arbeitnehmers auf Löhne und andere Rechte für die arbeitstagen Tage bleibt vorbehalten. Der beschäftigungspolitische Rahmen des Königreichs basiert auf den beiden Säulen des “Arbeitsgesetzes” (das 2005 durch den Königlichen Erlass M/51 in der geänderten Fassung angenommen wurde) und den “Durchführungsverordnungen” des Arbeitsgesetzes. Das Arbeitsgesetz enthält detaillierte Bestimmungen, die sich mit Fragen wie Einstellung, Beschäftigung von saudischem und nicht-saudischem Personal, Ausbildungs- und Qualifikationsanforderungen, Arbeitsverträgen, Disziplinarverfahren, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsbedingungen, spezifischen Berufen befassen, die eine gesonderte Behandlung erfordern, wie Seeleute und Bergleute. Bei der Berechnung der Dienstdauer für den Jahresurlaub werden die Beschäftigungszeiten in Einrichtungen desselben Ministeriums, Einrichtungen, die demselben Ministerium angeschlossen sind, einrichtungen, staatliche Wirtschaftsunternehmen, Banken und Organisationen, die durch Genehmigung nach besonderen Gesetzen gegründet wurden, sowie die untergeordneten Einrichtungen dieser Banken und Organisationen berücksichtigt. Für die Wiedereingliederung in s.

Am Arbeitsplatz muss der Arbeitnehmer innerhalb von zehn Arbeitstagen nach der Verkündung des endgültigen Gerichtsurteils beim Arbeitgeber einen Antrag stellen. Gilt der Arbeitnehmer nicht innerhalb dieser Frist, so gilt die Kündigung als gültig, in diesem Fall haftet der Arbeitgeber nur für die Rechtsfolgen dieser Kündigung. Die Schwelle für die Wirksamkeit einer Kündigung ist recht hoch. Die Beweislast liegt beim Arbeitgeber und die Arbeitnehmer können eine Kündigung vor Gericht anfechten. Um wirksam zu sein, muss die Beschwerde innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung eingereicht werden. Kann der Fall nicht beigelegt werden, kann das Gericht nur entscheiden, dass die Kündigung entweder wirksam (aus ausreichenden Gründen) oder nicht wirksam ist. Wenn die Kündigung wirksam wird, endet die Beschäftigung am Ende der Kündigungsfrist und der Arbeitnehmer hat keinen Anspruch auf Abfindung (es sei denn, es gibt einen Sozialplan oder Tarifvertrag, der eine Abfindung vorsieht). Ist die Kündigung nicht wirksam, muss der Arbeitnehmer in der vorherigen Position wieder eingestellt werden und ist berechtigt, ab dem Ende der Kündigungsfrist zu zahlen. Die Rechte der Arbeitnehmer des Hauptarbeitgebers dürfen nicht durch ihre Verpflichtung durch den Subunternehmer eingeschränkt werden, und es kann kein Hauptarbeitgeber– Subunternehmerverhältnis zwischen einem Arbeitgeber und seinem Ex-Arbeitnehmer hergestellt werden. Andernfalls werden die Arbeitnehmer des Unterauftragnehmers auf der Grundlage der Auffassung, dass das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Subunternehmer mit einer simulierten Handlung behaftet war, als Arbeitnehmer des Hauptarbeitgebers behandelt.